Magazin – Motor Klassik Januar 2016

Die neuste Ausgabe der Motor Klassik gibt den Lesern die Möglichkeit einen Alfa Romeo Spider zu gewinnen. Dazu muss er nur bei der Wahl zu Klassiker des Jahres teilnehmen und kann sich mit etwas Glück über einen schönen Klassiker freuen.

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Selbstverständlich bietet das Heft aber auch wieder eine Menge klassischer Automobile die Lust auf mehr machen. So tauchen die Titelhelden zu echten Ikonen – die Supercars der 70er und frühen 80er Jahre. Der Bericht aus der Feder von Bernd Woytal stellt echte Sportwagenklassiker bedingungslos in der Fokus. Der englische Aston Martin V8 Vantage zeigt seine wahre Bestimmung und liefert auch die damals noch geheimen Leistungsdaten mit. Die Fahreindrücke des fast zwei Tonnen schweren Wagens wecken eher die klassischen Gran Turismo-Gene. Der Ferrari 512 BBi hingegen ist ein feiner Hochklassesportwagen der auch eine hohe Disziplin bei der Wartung und Pflege erfordert. Der deutsche Porsche 911 Turbo hingegen ist mit Vorsicht zu genießen. Wenn der Turbo einsetzt ist das Fahrverhalten nur bei Profis in guten Händen. Tolle Auswahl der Fahrzeuge und ein klasse Bericht mit sehr guten Fotos.

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Gleich zwei echte Exoten stellt das Magazin mit dem De Thomas Deauville und Longchamp vor. Die technisch verwandten Fahrzeuge sind mit nur 244 (Deauville) bzw. 395 (Longchamp) Exemplaren sehr selten anzutreffen bieten aber nicht den Glamour wie gleichaltrige Maserati oder gar Ferrari. Die Faszination der Fahrzeuge ist im speziellen im Design von Tom Tjaarda zu suchen der unglaublich zeitlose Linien schuf. Mit dem 300 PS starken Ford-V8-Motor ist standesgemäßer Vortrieb absolut gewährleistet. Zudem werden pfiffige Detaillösungen wie die einmalige Öffnung der Motorhaube des Deauville aufgezeigt und die Fans können sich mal wieder über eben nicht alltäglich Fahrzeuge freuen.

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Bei den Meilensteinen des Motorsports blickt die Motor Klassik auf das 12 Stunden-Rennen von Sebring im Jahr 1970 zurück. Hier konnte der Schauspieler Steve McQueen mit einem 908/2 mit der aerodynamisch optimieren „Flunder“-Karosserie einen sehr starken zweiten Platz gemeinsam mit seinem Teamkollegen Peter Revson feiern. Die Ereignisse rund um das Rennen und auch die nicht gegebene Freigabe für McQueen beim Rennen in Le Mans im selben Jahr werden thematisiert. Das einzig negativ an dem Bericht ist seine doch sehr knappen Platzverhältnisse von lediglich zwei Seiten – hier hat ein Rückblick auf klassische Rennen durchaus mehr Platz verdient um noch ausführlicher zu berichten und auch weitere Fotos präsentieren zu können.

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Zwei interessante Coupés der 80er Jahre stellen der Alfa Romeo GTV 6 und der Porsche 944 dar. Beide zeigen sich im Check und präsentieren sich ihren Interessenten. Der Einstieg in die Coupés ist noch nicht allzu teuer und eine zukünftige Wertsteigerung ist mit großer Gewissheit zu erwarten. Dazu werden auch die entsprechende Fahreindrücke so wie die Schwachstellen wie gewohnt kompetent dargestellt. Der Alfa Romeo GTV 6 glänzt mit seinem famosen Motor und der Porsche versteht sich mehr als Gesamtkunstwerk. Zwei tolle Kandidaten für zukünftige Ausfahrten?

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Weitere Themen in der Januar-Ausgabe der Motor Klassik: intensiver Blick auf den Opel Manta B als Tipp für Einsteiger, Fahrbericht mit dem Lokomobile M 48 von 1919, der Glas 1304 GL zeigt sich ebenso im Fahrbericht und zudem gibt es 5 Gründe zum Kauf des Jaguar S-Type. Des Weiteren gibt es einen Rückblick auf die Leserreise durch den Schwarzwald und die Vogesen, einen Bericht zur 25. Mille Miglia California mit einem Porsche 356 Speedster, die Restaurierung eines Borgward Hansa, die Service-Station stellt den Alfa Romeo Montreal ins Rampenlicht und schließlich gibt es noch einen Bericht zur Rallye Köln-Ahrweiler.

Fazit: Eine tolle Fahrzeug-Auswahl mit Ikonen und Exoten bietet die Motor Klassik auch in der neusten Ausgabe. Dazu auch durchaus erreichbare Klassiker und jede Menge weitere Informationen rund um die Klassiker-Szene komplettieren das Angebot. Wiedermal ein tolles Heft.

Text: Marco Rassfeld
Fotos: Motorpresse, Marco Rassfeld